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Fragen & Antworten

Häufig gestellte Fragen – Wir antworten!

Wir beantworten Ihre Fragen. Sollte Ihre Frage hier nicht dabei sein, helfen wir Ihnen auch sehr gerne persönlich weiter. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Folgende Probleme treten während der Behandlung gelegentlich auf:

  • Gelöstes Bracket
  • Gelockertes Band
  • Gelöster oder gebrochener Bogen (Draht)
  • Störendes Bogenende
  • Verbogenes oder abgebrochenes Halteelement
  • Herausnehmbare Apparatur passt nicht mehr

Wir halten jeden Tag mehrere Termine im Voraus frei, damit wir Ihnen schnellstmöglich helfen können. Bitte melden Sie sich daher bei Problemen umgehend telefonisch bei uns in der Praxis, um den Termin vorab abzusprechen. Häufig können wir bereits am Telefon wertvolle Tipps geben. Beachten Sie bitte die Ansage auf unserem Anrufbeantworter.

Sollte ein Notfall außerhalb unserer Sprechzeiten oder am Wochenende auftreten, ist folgendes zu beachten:

In dringenden Fällen finden Sie die Telefonnummer des zahnärztlichen Notdienstes unter http://www.zahnärzte-lüneburg.de/notdienst.html. Beachten Sie bitte die Ansage auf unserem Anrufbeantworter.

Ein gelöstes Attachment muss nicht sofort wiederbefestigt werden. Hier reicht es aus, wenn Sie uns vorab telefonisch informieren.

Sollte ein Aligner verloren gehen, so können Sie prüfen, ob der nächste Aligner bereits passt. Sollte dies nicht der Fall sein, so können Sie den verloren gegangen Aligner bequem telefonisch bei uns bestellen – wir schicken diesen innerhalb von ca. 10-14 Tagen per Post zu. Bis dahin tragen Sie bitte den letzten Aligner.

Bitte informieren Sie uns telefonisch bei Problemen mit der Apparatur immer vorab, damit wir beim Folgetermin die entsprechende Zeit einplanen können.

Folgende Tipps zur Selbsthilfe können wir geben:

Aligner

  • Ein gelöstes Attachment muss nicht sofort wiederbefestigt werden. Hier reicht es aus, wenn Sie uns vorab telefonisch informieren.
  • Sollte ein Aligner verloren gehen, so können Sie prüfen, ob der nächste Aligner bereits passt. Sollte dies nicht der Fall sein, so können Sie den verloren gegangen Aligner bequem telefonisch bei uns bestellen – wir schicken diesen innerhalb von ca. 10-14 Tagen per Post zu. Bis dahin tragen Sie bitte den letzten Aligner.
  • Wenn der Aligner eine unangenehme scharfe Kante aufweist, können Sie diese mit Schutzwachs abdecken. Sollte dies nicht ausreichen, so kann die störende Stelle vorsichtig außerhalb der Mundhöhle mit einer Nagelfeile poliert oder mit Nagelschere entfernt werden.

Festsitzende Apparaturen

  • Gelockerte Brackets können, wenn sie gut am Draht gesichert sind, zunächst belassen und ggf. mit Schutzwachs abgedeckt werden. Nicht gut gesicherte oder stark störende Brackets sollten entfernt und zum Notfalltermin mitgebracht werden, damit wir das Bracket wieder befestigen können.
  • Gelockerte Bänder können in der Regel kurzzeitig belassen werden, wenn diese über den Bogen gesichert sind. Im Rahmen eines Notfalltermins befestigen wir das Band dann wieder.
  • Gelöste oder gebrochene Bögen (Drähte) können zunächst kurzfristig belassen werden, wenn diese gut gesichert sind. Andernfalls können die Bögen meist vorsichtig mit der Hand aus der Apparatur herausgezogen werden.
  • Störende Drahtenden können mit Schutzwachs abgedeckt werden. Auf ein selbsttätiges Kürzen mit der Nagelschere sollte aus Gründen der Sicherheit verzichtet werden.

Herausnehmbare Apparaturen

  • Bei verbogenen oder abgebrochenen Halteelementen können die Apparaturen häufig sogar weitergetragen werden. Andernfalls wird die Apparatur bis zum Notfalltermin nicht wieder eingesetzt.
  • Herausnehmbare Zahnspangen passen gelegentlich plötzlich nicht mehr, weil Milchzähne wackeln oder neue Zähne am Kunststoff stören. Bitte vereinbaren Sie zügig einen Notfalltermin, damit wir die Zahnspange anpassen können. Je länger die herausnehmbare Apparatur nicht getragen wird, desto schwieriger wird das Anpassen.

Eine kieferorthopädische Behandlung läuft über einen relativ langen Zeitraum und umfasst eine Vielzahl an Terminen. Die relevanten Behandlungsschritte werden jeweils vorab detailliert in der digitalen Patientenakte festgelegt und im Ärzteteam besprochen. Um möglichst kurze Wartezeiten in der Gemeinschaftspraxis zu ermöglichen, behandelt am Termin jeweils der nächste freie Arzt. Weiterhin planen wir im Voraus, dass  ca. alle drei Termine aus Qualitätsgründen ein Behandlerwechsel stattfindet (4-Augen-Prinzip). Außerdem werden alle Akteneinträge eines Tages gründlich von Dr. Corinna Demling und Prof. Dr. Anton Demling nachbereitet. Somit kommt unseren Patienten die maximale Kompetenz und das vollständige Fachwissen aller ärztlicher Kollegen zugute.

Eine kieferorthopädische Hauptbehandlung (Behandlung im späten Wechselgebiss oder bleibenden Gebiss) dauert 3 bis 4 Jahre – je nach Schweregrad der Fehlstellung. Dabei gliedert sich die Therapie häufig in eine Vorbehandlung mittels herausnehmbarer Apparaturen, die Feineinstellung der Zahnbögen mit einer festsitzenden Apparatur (1,5- 2 Jahre) und die Stabilisierungsphase, bei der herausnehmbare Geräte ggf. in Kombination mit einem Kleberertainer eingesetzt werden.

Wir möchten unseren Patienten einen Großteil der Behandlungstermine am Nachmittag anbieten. Um das zu ermöglichen, finden einige besonders zeitintensive Behandlungsschritte vormittags statt. Im Gegenzug können die übrigen regelmäßigen Kontrolltermine nachmittags angeboten werden.

    1. Erstberatungen für die Befundaufnahme bieten wir ausschließlich vormittags an, damit wir uns genügend Zeit für unsere Patienten nehmen und die Befunde ausführlich besprechen können.
    2. Verlaufskontrollen bzw. Folgeuntersuchungen finden nachmittags statt.
    3. Anfangsdiagnostiken zur Erstellung von Fotos, Modellen und Röntgenbildern werden ausschließlich vormittags erstellt.
    4. Die Planbesprechung zur Erörterung der Befunde, Besprechung des Behandlungsplans sowie Kosten- und Risikoaufklärung findet immer am Dienstagnachmittag statt.
    5. Nach Genehmigung des Behandlungsplans erfolgt der Behandlungsbeginn. Die weiteren Behandlungsschritte und Kontrollen bei herausnehmbaren Geräten finden nachmittags statt (Ausnahme: Invisalign). Der Einbau von festsitzenden Behandlungsapparaturen sowie vorbereitende Maßnahmen hierzu werden vormittags durchgeführt.
    6. Die Bogenwechsel und Verlaufskontrollen bei festsitzenden Apparaturen finden nachmittags statt.
    7. Alle Zwischen- und Enddiagnostiken werden vormittags erstellt.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren werden die Kosten sowohl von den gesetzlichen als auch von den privaten Krankenversicherungen übernommen. Auch alle Folgeuntersuchungen zur Feststellung von Zahn- und Kieferfehlstellungen werden von den Krankenversicherungen abgedeckt.

Auch bei Erwachsenen werden die Kosten für die Erstuntersuchung in der Regel von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen erstattet. Folgeuntersuchungen müssen jedoch bei gesetzlich Versicherten in der Regel privat bezahlt werden. Bei Privatpatienten hängt die Erstattung der Folgeuntersuchungen vom abgeschlossenen Tarif ab.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Behandlung bei Patienten unter 18 Jahren nur dann, wenn ein bestimmtes Ausmaß der Zahn- oder Kieferfehlstellung überschritten wird. Maßgeblich sind hier ausschließlich die sogenannten Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). Eine Kostenübernahme findet erst ab der Stufe 3 statt. Behandlungen der KIG-Stufen 1 und 2 sind immer reine Privatleistungen, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt werden.

Bei Erwachsenen wird die Behandlung von der gesetzlichen Krankenversicherung ausschließlich dann übernommen, wenn bei einer schweren Kieferfehlstellung ein kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgisches Vorgehen erforderlich ist.
Inwieweit eine Behandlung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung möglich ist, stellen wir bei der Erstuntersuchung fest und besprechen das Ergebnis mit Ihnen.

Die Behandlung wird mit einem Eigenanteil von 20% beim ersten Kind und einem Eigenanteil von 10% beim zweiten Kind genehmigt, das heißt die Krankenkasse übernimmt zunächst 80 oder 90% der Kosten. Dies gilt nur für Behandlungen ab Stufe 3 der Kieferorthopädischen Indikationsgruppen. Der Eigenanteil beträgt meist ca. 650 €, der über einen Zeitraum von 3-4 Jahren zu entrichten ist. Der gezahlte Eigenanteil wird nach einer erfolgreich abgeschlossenen Behandlung von der gesetzlichen Krankenversicherung zurückerstattet.

Bitte heben Sie Ihre Rechnungen stets gut auf, da Sie diese nach dem erfolgreichen Abschluss der Behandlung bei der Krankenkasse zur Kostenerstattung einreichen.

Die medizinisch sinnvollen Spezialleistungen (außervertragliche Leistungen) werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erstattet.

Bei Patienten unter 18 Jahren zahlt im Falle der medizinischen Notwendigkeit die private Krankenversicherung in der Regel die Behandlung. Besonderheiten des abgeschlossenen Tarifs können jedoch einen Selbstbehalt hervorrufen.

Die Kostenübernahme bei erwachsenen Patienten ist maßgeblich tarifgebunden. Daher sollte im Vorfeld zumindest sie prinzipielle Kostenübernahme abgeklärt werden.

Spezialleistungen sind Wahlleistungen, die eine medizinisch sinnvolle Ergänzung zu der Standardapparatur darstellen. Spezialleistungen werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erstattet. Die Abrechnung von Spezialleistungen erfolgt im Rahmen der Quartalsabrechnung.

Die Abrechnung aller erbrachten Leistungen (Eigenanteil, Spezialleistungen, Privatpläne) erfolgt immer am Ende eines jeden Quartals. Die Termine sind somit der 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober eines jeden Jahres. Es werden selbstverständlich immer nur die bis zu diesem Termin erbrachten Leistungen abgerechnet.

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt während einer kieferorthopädischen Behandlung ingesamt nur vier mal das Wiederbefestigen eines Brackets als „Reparaturleistung“.
Sollte diese Anzahl überschritten werden, müssen wir Ihnen leider jedes weitere Befestigen privat in Rechnung stellen. Da diese Rechnung analog zu den gesetzlichen Abrechnungsbestimmungen erstellt wird, empfehlen wir Ihnen, sich in diesem Fall mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung zu setzen und bzgl. einer Erstattung nachzufragen.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, alle anfallenden Kosten bequem per Ratenzahlung über einen Zeitraum von 36 Monaten zu bezahlen. Die Rate wird immer zum 1. des Monats per Lastschrift eingezogen. Es fallen keine weiteren Gebühren oder Zinsen an.

Die Eingliederung von kieferorthopädischen Behandlungsapparaturen verursacht fast immer mehr oder weniger starke Missempfindungen an den Zähnen. Wie stark die Beschwerden sind, ist abhängig von der individuellen Empfindlichkeit und von der Art der eingesetzten Apparatur.

Außerdem beeinflussen die verwendeten Materialien die Höhe des Drucks auf die Zähne. Der Einsatz von bioelastischen Bögen ermöglicht bei der festsitzenden Apparatur eine Behandlung im biologisch optimalen Bereich und damit einen möglichst sanften Start in die Behandlung.

Auch nach der Eingliederung von Alignern kann es einige Tage zu leichten Beschwerden kommen. Im Vergleich zu festsitzenden Apparaturen sind diese nach unserer Erfahrung jedoch deutlich geringer.

Nach einer Eingewöhnungszeit von 3 bis 7 Tagen verschwinden die Beschwerden meist vollständig.

Damit dem Behandlungserfolg mit einer festen Zahnspange nichts im Wege steht, müssen einige Dinge beachtet werden. Dazu gehören:

  • eine optimale Zahnpflege
  • das Einhalten der Behandlungstermine
  • keine harten oder stark klebrigen Nahrungsmittel essen (Nüsse, Brotkrusten, Karamellbonbons, Pizzaränder)
  • feste Nahrungsmittel klein schneiden (z. B. Möhren, Äpfel, Brötchen)

Die herausnehmbaren Geräte werden im Prinzip wie die eigenen Zähne gepflegt. Wir empfehlen die morgendliche und abendliche Reinigung mit einer Zahnbürste und Zahncreme unter lauwarmem Wasser. Sollte sich Zahnstein auf der Apparatur ablagern, so kann diese in Essigwasser gelagert oder maximal 1x wöchentlich mit einer Reinigungstablette behandelt werden.

Die beste Zahnspangendose ist der Mund! Wenn die Zahnspange jedoch nicht getragen wird, so sollte sie in einem entsprechenden Behältnis oder einem täglich erneuerten Wasserbecher aufbewahrt werden.

Durch die Eingliederung einer festen Zahnspange erschwert sich die Zahnpflege erheblich. Nach jedem Essen sollte daher zumindest eine kurze Reinigung erfolgen. Insbesondere das abendliche Zähneputzen ist von großer Wichtigkeit und sollte äußerst gründlich erfolgen. Daher empfehlen wir die regelmäßige Durchführung einer professionellen Zahnreinigung.

Außerdem muss die Zahnpflege ergänzt werden durch:

  • Interdentalbürsten zur Reinigung von Unterschnitten der festen Zahnspange
  • Zahnseide zur Zahnzwischenraumpflege
  • Fluoridhaltige Gelees zur Schmelzhärtung (1x Woche)
  • Fluoridhaltige Mundspüllösungen (täglich)

Nach der Eingliederung der festen Apparatur nehmen wir uns viel Zeit, um am Modell gemeinsam die Tipps und Tricks der Zahnpflege zu besprechen.

Zunächst wird im Rahmen der Erstuntersuchung überprüft, ob eine Kieferorthopädische Indikationsgruppe der Stufe 3 oder mehr vorliegt. Wenn dies der Fall ist, erfolgt zunächst die Erstellung der diagnostischen Unterlagen (Fotos, Abdrücke, Röntgenbilder). Anschließend nehmen wir uns viel Zeit, um in einem eigenen Termin, die Behandlungsplanung zu besprechen. An diesem Termin erhalten Sie außerdem wertvolle Informationen zu den Spezialleistungen sowie alle erforderlichen Dokumente (Aufklärungsbogen, Informationen zu den Behandlungsgeräten, außervertragliche Leistungen). Um die Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung kümmern wir uns für Sie. Sobald der Plan von der Krankenversicherung genehmigt ist, melden wir uns bei Ihnen zur weiteren Terminabsprache.

Zunächst wird im Rahmen der Erstuntersuchung der Behandlungsbedarf festgestellt. Nach der Erstellung der diagnostischen Unterlagen (Fotos, Abdrücke, Röntgenbilder) erfolgt eine ausführliche Planbesprechung, in der Sie alle erforderlichen Unterlagen erhalten (Aufklärungsbogen, Behandlungsplan, Informationen zu den Behandlungsgeräten, Abrechnungshinweise). Wir empfehlen, den Behandlungsplan vor dem Beginn der Therapie immer zunächst bei der Krankenversicherung / Beihilfestelle einzureichen, um die Kostenübernahme zu klären. Sobald uns von Ihnen alle Unterlagen unterschrieben vorliegen, melden wir uns bei Ihnen zur weiteren Terminabsprache.

Bei der Behandlung mit festsitzenden Apparaturen kann es zu nicht planbaren Situationen kommen (z. B. Bracketverlust, störender Bogen). Somit kann ein Besuch in einer Vertretungspraxis notwendig werden. Daher empfehlen wir ihnen vor ihrer Abreise eine Auslandskrankenversicherung mit entsprechendem Schutz abzuschließen. Bitte kontaktieren sie diesbezüglich vorab ihre Krankenversicherung.